Hallo,
ich hoffe es ist alles klar bei Ihnen/Euch?! Bei mir ist es soweit auch ok, kann nicht genug klagen. ;-) Die Tage ziehen so ins Land, man schreibt sein essay und macht die Hausaufgaben, verfasst in den kreativen Pausen mal eben einen blog-Eintrag usw.. Es ist eben der ganz normale Studenten-Alltag, mit einer kleinen Ausnahme: Ich bin in Schweden. Ja, Wahnsinn, denkt der werte Leser jetzt wahrscheinlich. Schön, dass der Schreiber das jetzt nach genau drei Monaten auch schon bemerkt hat. Aber hinter dieser zumindest sehr kryptischen Erläuterung steckt noch viel mehr. Wenn man wie ich nun so lange Zeit im Ausland war, dann ändert sich das Verhältnis zu dem Land doch schon merklich. Natürlich nur im positiven Sinne, so ist es jedenfalls bei mir. Jeder, der schon mal im Ausland für längere Zeit war, und damit meine ich explizit nicht den jährlichen Saufurlaub auf Mallorca, weiß vielleicht von was ich schreibe. Man entwickelt mit der Zeit ein engeres Verhältnis zum nordischen Leben, im neudeutschen Marketing-Denglisch ausgedrückt: Man committet sich. Das ist an und für sich ein sehr positiver Prozess, macht er doch das Leben hier oben im kalten und regnerischen Karlstad sehr viel angenehmer. (PS: An alle, die vorhaben Schweden zu besuchen: Bitte nur im Sommer, ansonsten sind Enttäuschungen vorprogrammiert).
Mit diesem kurzen Mantra sende ich viele Grüße an alle Leser. Ich mache mich jetzt wieder ans Lernen, obwohl ich zur Zeit ein kleines Motivationsloch habe, aber das kenne ich; kommt öfters vor. ;-)
Gruß daheim,
CL